Uptime Kuma – Status von Diensten einfach überwachen

Mit Uptime Kuma ist es ganz einfach möglich den Status von Diensten, wie z.B. eigenen Webservern, etc zu überwachen und dann auch u.a auf Statusseiten zur Verfügung zu stellen, oder auch um dann in Benachrichtigungen informiert zu werden.

In diesem Beitrag gibt es Anleitung für die Installation als LXC Container auf Proxmox, aber auch für die Installation als Docker Container mit einer Docker Compose.

https://youtu.be/vhoPWbkDyHQ

Kapitel im Video

00:00 Intro

01:01 Proxmox LXC einrichten

01:54 Docker Container einrichten

02:57 Uptime Kuma einrichten

03:07 Dienste einbinden

04:30 Statusseite einrichten

05:58 Benachrichtigungen

08:51 Outro

Downloads

LXC einrichten

Um den LXC einzurichten einfach den Command aus dem Link in den Downloads nehmen und im Terminal auf dem Proxmox Host ausführen:

Dann sollte das kommen, hier einfach Default Install nehmen. Sofern App Defaults vorhanden sind, kannst du diese testen. Diese sind i.d.R. aber nur da, wenn so ein Container schonmal auf dem Host erstellt wurde.

Du musst nur den Speicherort auswählen und evtl. das Netzwerk konfigurieren 🙂

Dann einfach warten, bis er fertig installiert ist! Der Port fürs Webinterface ist dann 3001

Docker Container einrichten

Dafür einfach auf dem Docker Host deiner Wahl eine neue Compose/Stack erstellen und die Compose aus dem Link oben einfügen.

Der Port ist dann 3001.

Natürlich kannst theoretisch einfach ein reverse Proxy, oder ähnlichees konfigurieren, wenn ja klick hier!

Hier auch einfach warten, bis er fertig ist.

Setup

Sofern du die LXC Methode genommen hast, musst du eine Datenbank auswählen, meistens reicht hier SQLite!

Sonst musst du nur noch einen Nutzer anlegen, das wars!

Dienste hinzufügen

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um einen Dienst hinzuzufügen, meistens ist TCP oder HTTP dafür gut geeignet!

Oben links einfach auf „Neuen Monitor hinzufügen“!

Dienste wie Portainer funktionieren nur per TCP, dafür TCP auswählen und folgendes angeben

  • Name (frei wählbar, wird in Uptime Kuma angezeigt)
  • Hostanme/IP Adresse
  • Port, bei Portainer zb. 9443
  • optional Tags

Dann speichern

Einer andere MEethose ist der http Port, dafür als Typ „HTTP Port“ auswählen folgendes angeben:

  • Name (frei wählbar, wird in Uptime Kuma angezeigt)
  • Domain, bzw. IP Adresse oder Hostname mit http, bzw. https und Port; Also das, was oben in deiner Adresszeile ist, wenn du den Dienst aufrust
  • Optional Tags

Und natürlich speichern!

Jetzt sollte es so aussehen, der Dienst wird angepingt und ist grün, so solls sein!

Statusseite einrichten

Dafür gehst du oben in den Statusseiten Tab und erstellst eine neue

Dann gibst du den Namen der Seite an und einen Slug bzw. Pfad

Jetzt kannst du die Dienste, die du überwachen willst unter Monitore auswählen und dann speichern!

Jetzt sollte es dann so aussehen:

Benachrichtigungen

Dafür geht man in den Einstellungen auf Benachrichtigungen fügt einen Dienst hinzu, bzw. richtet eine Benachrichtigung ein

Dafür nehme ich Home Assistant als Dienst und gebe folgende Sachen an:

  • Name (frei wählbar)
  • Home Assistant URL
  • Acces Token (Anleitung zum erstellen folgt)
  • Entity vom Wunschgerät (falls nur bestimmte Geräte die Benachrichtigung bekommen sollen)(Anleitung zum erstellen folgt)
TOKen generieren

Dafür gehst du in Home Assistant auf deinen Nutzer -> Sicherheit -> scrollt runter -> erstellst einen Token

ENtitiy ID fürs empfangsgerät bekommen

Dafür in Home Assistant auf Entwicklerwerkzeuge -> Aktionen -> nach „notify“ suchen, dann werden alle fähigen Geräte angezeigt -> das Gerät auswählen -> in YAML Editor gehen -> alles hinter notify. auswählen, ist hier markiert 🙂

Jetzt beide Optionen aktiveren und auf Test drücken, das sendet eine Testbenachrichtigung

Wenn sowas kommt hat alles geklappt!

Die Installation ist nicht schwer und Uptime Kuma ist mit den Statusseiten und den Benachrichtigungen echt ein cooles Tool, welches nicht viel Leistung benötigt!

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